Lade dein Arbeitszeugnis hoch und erhalte in Sekunden eine detaillierte KI-Analyse: entschlüsselte Codes, Gesamtnote (1–6) und Vollständigkeitsprüfung nach OR Art. 330a.
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OR 330a
Nach Schweizer Standard
Obwohl offiziell verboten, nutzen Arbeitgeber codierte Formulierungen — die Zufriedenheits-Skala ist der wichtigste Code. So liest du sie:
| Formulierung | Note | Bedeutung |
|---|---|---|
| «stets zur vollsten Zufriedenheit» | 6 | Hervorragend |
| «stets zur vollen Zufriedenheit» | 5 | Sehr gut |
| «zur vollen Zufriedenheit» | 4 | Gut |
| «zur Zufriedenheit» | 3 | Genügend |
| «im Grossen und Ganzen zur Zufriedenheit» | 2 | Mangelhaft |
| «hat sich bemüht» | 1 | Ungenügend |
Genauso wichtig sind Auslassungen: Fehlt das Bedauern über deinen Weggang, der Dank oder die Zukunftswünsche, ist das ein stilles Negativ-Signal. Der Check oben erkennt beides — Formulierungen und Lücken. Alle 30 typischen Codes im Detail →
Such die Formulierung aus deinem Zeugnis — du bekommst die Note und was der Satz tatsächlich aussagt. Gegliedert nach Leistung, Arbeitsweise, Sozialverhalten, Führung und Schlussformel.
66 von 66 Formulierungen · Note nach Schweizer Skala (6 = beste). In Deutschland ist die Skala umgekehrt.
«stets zu unserer vollsten Zufriedenheit»
Note 6Die Bestnote. «Stets» und «vollsten» zusammen — mehr geht nicht.
«erledigte alle Aufgaben mit grösster Sorgfalt und Genauigkeit»
Note 6Sehr gut. Superlative wie «grösste» sind das Kennzeichen der Spitzennote.
«zeigte stets hohe Einsatzbereitschaft und Eigeninitiative»
Note 6Sehr gut. Eigeninitiative plus «stets» — die Person hat mitgedacht, nicht nur ausgeführt.
«arbeitete stets zielorientiert und ergebnisorientiert»
Note 6Sehr gut. Zielorientierung mit «stets» beschreibt eine durchgehend wirksame Arbeitsweise.
«auch unter starker Belastung stets zuverlässig»
Note 6Sehr gut. Belastbarkeit unter Druck ist eines der stärksten Qualitätsmerkmale.
«verfügt über fundiertes Fachwissen, das er sicher und erfolgreich anwendet»
Note 6Sehr gut. Wissen plus sichere Anwendung plus Erfolg — die volle Kette.
«arbeitete äusserst sorgfältig, gewissenhaft und zuverlässig»
Note 6Sehr gut. Drei Qualitätsattribute mit Steigerung — Standardformel für die Spitzennote.
«bildete sich stets aus eigenem Antrieb weiter»
Note 6Sehr gut. Eigenmotivierte Weiterbildung gilt als starkes Signal für Entwicklungsfähigkeit.
«arbeitete stets sehr genau und fehlerfrei»
Note 6Sehr gut. Fehlerfreiheit ist besonders in dokumentationsintensiven Berufen ein starkes Attribut.
«Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war stets vorbildlich»
Note 6Sehr gut. Die übliche Reihenfolge (Vorgesetzte zuerst) plus «stets vorbildlich» — Bestnote.
«führte seine Mitarbeitenden stets motivierend und zielorientiert»
Note 6Sehr gut. Motivation plus Zielorientierung ist die Standard-Bestnote für Führungskräfte.
«förderte seine Mitarbeitenden gezielt und erfolgreich»
Note 6Sehr gut. Personalentwicklung mit nachweisbarem Erfolg — starkes Kaderzeugnis.
«Wir bedauern seinen Weggang sehr»
Note 6Sehr gut. Bedauern mit «sehr» ist die stärkste Form der Wertschätzung zum Abschluss.
«Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg»
Note 6Sehr gut. «Weiterhin viel Erfolg» setzt voraus, dass bisher Erfolg da war — das ist der Punkt.
«zu unserer vollsten Zufriedenheit»
Note 5Gut. Es fehlt das «stets» — die Leistung war also nicht durchgehend auf Spitzenniveau.
«stets zu unserer vollen Zufriedenheit»
Note 5Gut. «Volle» statt «vollste» Zufriedenheit ist eine Stufe darunter.
«arbeitete sorgfältig und gewissenhaft»
Note 5Gut. Zwei Attribute ohne Steigerung.
«arbeitete selbständig und eigenverantwortlich»
Note 5Gut. Selbständigkeit ohne Aufsicht ist ein handfestes Kompliment.
«verfügt über ein gutes Auffassungsvermögen»
Note 5Gut. Lernt schnell — solide Aussage über die Grundfähigkeiten.
«war stets freundlich und hilfsbereit»
Note 5Gut. Solide Aussage zum Umgang, sagt aber nichts über die Fachleistung.
«war ein geschätztes Mitglied unseres Teams»
Note 5Gut. Wertschätzung durch das Umfeld, ohne Superlativ.
«war bei seinen Mitarbeitenden ein anerkannter Vorgesetzter»
Note 5Gut. Anerkennung von unten — ein belastbares Führungszeugnis.
«delegierte Aufgaben klar und kontrollierte deren Umsetzung»
Note 5Gut. Beschreibt handwerklich saubere Führungsarbeit.
«Wir bedauern seinen Weggang»
Note 5Gut. Bedauern ohne Steigerung — immer noch klar positiv.
«Wir danken ihm für die stets guten Leistungen»
Note 5Gut. Dank plus Leistungsbezug rundet ein positives Zeugnis ab.
«zu unserer vollen Zufriedenheit»
Note 4Befriedigend. Weder «stets» noch «vollste» — solide, aber nicht mehr.
«stets zu unserer Zufriedenheit»
Note 4Befriedigend. Durchgehend, aber ohne jede Steigerung — bewusst zurückhaltend.
«zeigte Eigeninitiative»
Note 4Befriedigend. Ohne Steigerung und ohne «stets» bleibt es eine Feststellung.
«bewältigte sein Pensum in der vorgegebenen Zeit»
Note 4Befriedigend. Beschreibt Tempo, sagt aber nichts über die Qualität aus.
«verfügt über fundiertes Fachwissen»
Note 4Befriedigend. Wissen ist da — ob es angewendet wurde, bleibt offen. Genau das ist die Aussage.
«Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war einwandfrei»
Note 4Befriedigend. «Einwandfrei» ohne «stets» und ohne «vorbildlich» ist die mittlere Stufe.
«trat stets korrekt und höflich auf»
Note 4Befriedigend. Korrektheit ist Mindeststandard, nicht Auszeichnung.
«integrierte sich gut in das Team»
Note 4Befriedigend. Beschreibt Anpassung, nicht Beitrag.
«Wir wünschen ihm privat und beruflich alles Gute»
Note 4Befriedigend. Die Erwähnung des Privaten vor dem Beruflichen wird gelegentlich als Relativierung gelesen.
«zu unserer Zufriedenheit»
Note 3Genügend. Die nackte Zufriedenheit ohne Zusatz ist bereits ein Dämpfer.
«erfüllte die ihm übertragenen Aufgaben»
Note 3Genügend. Reine Aufgabenerfüllung ohne Qualitätsurteil ist bewusst neutral gehalten.
«arbeitete im Allgemeinen sorgfältig»
Note 3Genügend. «Im Allgemeinen» ist eine Einschränkung — es gab Ausnahmen.
«setzte sich für die ihm gestellten Aufgaben ein»
Note 3Genügend. Einsatz ohne Ergebnis — die Formulierung vermeidet ein Leistungsurteil.
«Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war stets einwandfrei»
Note 3Achtung Reihenfolge: Vorgesetzte an zweiter Stelle deutet auf ein schwierigeres Verhältnis zur Führung hin.
«war allgemein beliebt»
Note 3Genügend. Beliebtheit ersetzt kein Leistungsurteil — vorsichtig zu lesen, wenn sie stark betont wird.
«führte sein Team sachlich und korrekt»
Note 3Genügend. Sachlichkeit ohne Motivationsaspekt ist bewusst kühl formuliert.
«setzte die Vorgaben der Geschäftsleitung um»
Note 3Genügend. Ausführend statt gestaltend — für eine Führungsrolle wenig schmeichelhaft.
«Wir danken für die Zusammenarbeit»
Note 3Genügend. Dank ohne Leistungsbezug ist die schwächere Variante.
«Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute»
Note 3Genügend. Ohne «Erfolg» fehlt die Bestätigung der bisherigen Leistung.
«im Grossen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit»
Note 2Mangelhaft. Die Einschränkung «im Grossen und Ganzen» heisst: es gab Probleme.
«zeigte Interesse an seinen Aufgaben»
Note 2Schwach. Interesse ist keine Leistung — wer nur Interesse bescheinigt bekommt, hat wenig geliefert.
«war stets pünktlich»
Note 2Warnsignal, wenn es prominent steht. Pünktlichkeit ist eine Selbstverständlichkeit — wird sie hervorgehoben, fehlt Lobenswerteres.
«verfügt über solide Grundkenntnisse»
Note 2Mangelhaft. «Grundkenntnisse» sind für eine Fachkraft eine deutliche Abwertung.
«arbeitete nach Anweisung zuverlässig»
Note 2Mangelhaft. Funktioniert nur mit Anleitung — ein deutlicher Hinweis auf fehlende Selbständigkeit.
«gab zu keiner Klage Anlass»
Note 2Mangelhaft. Rein negative Abgrenzung — es gibt schlicht nichts Positives zu sagen.
«Bedauern über den Weggang fehlt ganz»
Note 2Warnsignal. Das Fehlen des Bedauerns ist einer der am häufigsten übersehenen Negativpunkte.
«Für seinen weiteren Berufsweg wünschen wir ihm viel Glück»
Note 2Schwach. «Glück» statt «Erfolg» deutet an, dass es Können allein nicht richten wird.
«Er verlässt unser Unternehmen zum … Wir wünschen alles Gute.»
Note 2Knapp und kühl. Fehlen Dank und Bedauern, ist die Kürze selbst die Botschaft.
«hat sich bemüht, den Anforderungen gerecht zu werden»
Note 1Ungenügend. «Bemüht» bedeutet in der Zeugnissprache: hat es nicht geschafft.
«hat sich stets bemüht»
Note 1Ungenügend. Das «stets» macht es nicht besser — es war durchgehend erfolglos.
«zeigte Verständnis für die ihm übertragenen Aufgaben»
Note 1Ungenügend. Verstanden, aber nicht umgesetzt — eine der deutlichsten Abwertungen.
«Verhalten gegenüber Kollegen war stets einwandfrei (Vorgesetzte nicht genannt)»
Note 1Starkes Warnsignal. Die Auslassung der Vorgesetzten wird als offener Konflikt gelesen — Lücken wiegen oft schwerer als Worte.
«bemühte sich, den Anforderungen im Umgang mit Kunden zu genügen»
Note 1Ungenügend. «Bemühte sich» im Sozialteil bedeutet: es hat nicht funktioniert.
«bemühte sich um einen kooperativen Führungsstil»
Note 1Ungenügend. «Bemühte sich» bei der Führung ist eine der härtesten Aussagen im Zeugnis.
«Zukunftswünsche fehlen ganz»
Note 1Deutliches Warnsignal. Eine Schlussformel ohne jeden Wunsch gilt als bewusste Distanzierung.
«zeigte für die Belange der Belegschaft umfassendes Verständnis»
ohne NoteWird traditionell als Hinweis auf gewerkschaftliches oder personalvertretendes Engagement gelesen. Nicht normiert — kann auch schlicht wörtlich gemeint sein.
«trug durch seine Geselligkeit zur Verbesserung des Betriebsklimas bei»
ohne NoteDer bekannteste «Geheimcode»: wird oft als Anspielung auf Alkoholkonsum gelesen. Sehr umstritten — viele Verfasser meinen es wörtlich positiv.
«war im Umgang mit Mitarbeiterinnen stets einfühlsam»
ohne NoteTraditionell als Andeutung unangemessenen Verhaltens gelesen. Ebenfalls umstritten — im Zweifel nachfragen statt interpretieren.
«verlässt uns auf eigenen Wunsch»
ohne NoteNeutral bis positiv. Die Kündigung ging vom Mitarbeitenden aus — kein Makel.
«verlässt uns im gegenseitigen Einvernehmen»
ohne NoteVorsicht. Häufig die diplomatische Umschreibung einer Trennung, die vom Arbeitgeber ausging.
«das Arbeitsverhältnis endet zum …»
ohne NoteBewusst neutral. Fehlt jede Angabe zum Grund, bleibt die Frage im Raum — ein stiller Dämpfer.
Deine Formulierung steht nicht drin — oder du willst das ganze Zeugnis beurteilt haben?
Einzelne Sätze sagen wenig: Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Leistungs-, Verhaltensbeurteilung und Schlussformel — und was fehlt. Genau das prüft der Check.
Bei der Verhaltensbeurteilung steckt die Botschaft nicht nur in den Worten, sondern in der Reihenfolge der Nennungen. Wer zuerst genannt wird, gilt als die Gruppe, mit der das Verhältnis am besten war.
Vorgesetzte zuerst, dann Kollegen, dann Kunden — das ist die übliche Reihenfolge. Zusammen mit «stets vorbildlich» ein sehr gutes Zeugnis.
Vorgesetzte an zweiter Stelle. In der Zeugnispraxis gilt das als Hinweis auf ein weniger gutes Verhältnis zur Führung — fachlich unauffällig, aber im Verhältnis nach oben schwierig.
Die deutlichste Variante: Wird die Beziehung zu Vorgesetzten ausgelassen, liest ein erfahrener Personaler das als offenen Konflikt. Auslassungen wiegen in Zeugnissen oft schwerer als Formulierungen.
Die Reihenfolge allein ist noch kein Urteil — sie zählt im Zusammenspiel mit der Leistungsbeurteilung und der Schlussformel. Genau diese Kombination prüft der Check oben.
Du hast in der Schweiz einen Rechtsanspruch auf ein vollständiges, wahres und wohlwollendes Arbeitszeugnis. Ein qualifiziertes Schlusszeugnis umfasst:
Gut zu wissen: Ein Zwischenzeugnis kannst du jederzeit während der Anstellung verlangen — z. B. vor einem geplanten Wechsel oder bei einem Vorgesetzten-Wechsel. Das einfache Zeugnis (nur Art und Dauer der Anstellung) ist im Gesundheitswesen unüblich und wirkt bei Bewerbungen wie ein Warnsignal. So liest du dein Zeugnis richtig →
Du lädst dein Arbeitszeugnis hoch (PDF, DOCX, Foto oder Text). Unsere KI analysiert es in 15–30 Sekunden: Sie entschlüsselt codierte Formulierungen, vergibt eine Gesamtnote auf der Schweizer Skala 1–6, prüft die Vollständigkeit nach OR Art. 330a und gibt konkrete Verbesserungsvorschläge.
Ja, zu 100% — kein Abo, keine versteckten Kosten. Deine Gesamtnote und das Kurzfazit siehst du sofort; für die vollständige Detail-Analyse (alle entschlüsselten Formulierungen, OR-330a-Check, Verbesserungsvorschläge) brauchen wir nur deine E-Mail-Adresse — du erhältst die Analyse dann auch als Kopie zugeschickt.
PDF, DOCX (Word), TXT sowie Bildformate wie JPG, PNG und WebP. Du kannst auch ein Foto deines Papier-Zeugnisses hochladen — unsere KI liest den Text direkt aus dem Bild.
Obwohl offiziell verboten, verwenden Arbeitgeber oft verschlüsselte Formulierungen: «stets zur vollsten Zufriedenheit» = Note 5–6, «zur vollen Zufriedenheit» = Note 4, «zur Zufriedenheit» = Note 3. Auch Auslassungen zählen — fehlt das Bedauern über den Weggang, ist das ein negatives Signal.
Der Artikel im Schweizer Obligationenrecht, der dein Recht auf ein Arbeitszeugnis regelt. Ein vollständiges Zeugnis muss 10 Bestandteile enthalten — von den Personalien über die Leistungs- und Verhaltensbeurteilung bis zu Datum und Unterschrift (siehe Liste oben).
Es gilt die Skala 1–6, wobei 6 die beste Note ist. Note 6 = «stets zur vollsten Zufriedenheit», Note 4 = «zur vollen Zufriedenheit» (gut), Note 1 = «hat sich bemüht» (ungenügend) — die vollständige Tabelle findest du oben auf dieser Seite.
Der Text wird zur Analyse an unsere KI gesendet und dir das Ergebnis direkt angezeigt. Zur Verbesserung unserer Analyse und für anonyme Branchen-Auswertungen speichern wir das Zeugnis anschliessend in anonymisierter Form — dein Name wird dabei automatisch entfernt und durch [NAME] ersetzt. Wir sind DSGVO- und DSG-konform; auf Wunsch löschen wir deinen Eintrag jederzeit (E-Mail an personal@heroscout.ch genügt).
Nein. Der Check dient der Orientierung und ersetzt keine rechtliche Beratung. Bei gravierenden Problemen empfehlen wir eine Fachperson für Arbeitsrecht. Die Analyse gibt dir aber eine solide Grundlage, um deinen Anspruch auf Korrektur einzuschätzen.
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