Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in der Schweiz
Rekonstruktion, Verbrennungsmedizin und Ästhetik in einem Titel — mit dem höchsten Selbstzahler-Anteil aller Fächer.
Lohn nach Karrierestufe
Brutto-Jahreslohn bei 100%, Referenz Kanton Zürich, öffentliches Spital. Basis: VSAO-Empfehlungen, FMH- und BFS-Daten sowie heroscout-Vermittlungsdaten.
Karriereweg & Weiterbildung
Die Weiterbildung zum Facharzttitel Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie dauert laut SIWF 6 Jahre: 3 bis 4 Jahre fachspezifische und 2 bis 3 Jahre nicht fachspezifische Weiterbildung. Von der fachspezifischen Weiterbildung müssen 2 Jahre an Weiterbildungsstätten der Kategorie A absolviert werden; an derselben Kategorie-A-Stätte sind maximal 4 Jahre anrechenbar. 3 bis 6 Monate können als Rotation in einem Schwerbrandverletztenzentrum absolviert werden. Das SIWF nennt als Ziel ausdrücklich beides: eine eigene Praxis führen oder eine Kaderfunktion am Spital übernehmen.
Diplom aus dem Ausland? Zuerst die Anerkennung
Ohne anerkanntes Diplom darfst du in der Schweiz nicht ärztlich tätig sein — unabhängig davon, wie lange du in der Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie schon arbeitest. Zuständig ist die MEBEKO beim Bundesamt für Gesundheit; der Facharzttitel ist dabei ein eigenes Gesuch neben dem Diplom. Der Anerkennungs-Check zeigt dir in zwei Minuten dein Verfahren, die amtlichen Gebühren, die Dauer und deine persönliche Dokumenten-Checkliste.
Typische Aufgaben
- Rekonstruktive Eingriffe nach Tumorresektion und Trauma
- Mikrochirurgie mit freien Lappenplastiken
- Behandlung akuter und sekundärer Verbrennungsfolgen
- Handchirurgische und Extremitäten-Eingriffe
- Ästhetische Chirurgie und nicht-chirurgische Korrekturverfahren
- Behandlung kongenitaler Fehlbildungen
Was die Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in der Schweiz besonders macht
Kaum ein Fach spannt einen so weiten Bogen: von der Schwerbrandverletzten-Versorgung bis zur ästhetischen Sprechstunde. Wirtschaftlich ist das die entscheidende Besonderheit — der ästhetische Teil wird überwiegend privat bezahlt und ist damit unabhängig von Tarifsystem und Zusatzversicherungs-Regulierung, die andere operative Fächer gerade unter Druck setzt. Genau deshalb führt der Karriereweg hier häufiger in die Selbständigkeit als in die Spitalhierarchie. Wer rekonstruktiv arbeiten will, sollte die Weiterbildungsstätte nach Mikrochirurgie-Volumen und Anbindung an ein Schwerbrandverletztenzentrum wählen — dieses Spektrum bekommt man später in der Praxis nicht mehr.
Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie-Stellen nach Standort

Offene Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie-Positionen — auch die nicht ausgeschriebenen
Ein grosser Teil der Kaderstellen wird nie öffentlich ausgeschrieben. Sag mir, was du suchst — ich melde mich, wenn etwas Passendes kommt. Diskret, kostenlos, bezahlt vom Arbeitgeber.
Häufige Fragen zur Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Wie lange dauert die Weiterbildung zum Facharzt Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in der Schweiz?
Was verdient man als Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in der Schweiz?
Kann ich mit einem ausländischen Diplom in der Schweiz als Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie-Facharzt arbeiten?
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Quellen
Angaben zu Weiterbildungsdauer und Titeln nach SIWF, zuletzt geprüft Juli 2026. Lohnangaben sind Richtwerte und keine Zusicherung.